Riedbergerhorn

Mit der 5 Euro Parkgebühr erhalten wir als Zusatz  den Berg auf dieser Seite zur Eigennutzung. Der Lift läuft heute nicht, wohl um die Abfahrt wegen des wenigen Schnees zu schonen. Wir sind nahezu alleinig unterwegs. Erst laufen wir die Piste hoch, dann queren wir durch lockeren Wald und Busch immer höher. Der Gipfel bietet beste Rundsicht bis zum Horizont. Wind und Wolken kündigen schlechtes Wetter an. Im Schutz einer Wächte genießen wir unsere Brotzeit.

Unerwartet haben wir bei der Abfahrt Pulverschnee, da lässt sichs angenehm hinunter schwingen. Aber dann nehmen wir die falsche Spur und stehen vor einem steilen, buschdurchwachsenen Hang. Etwas mühsam kämpfen wir uns abwärts. Ab jetzt gehts wieder angenehm weiter bis ins Tal und zu den Schwabenstuben.

Durch den Bodensee-Obstgarten

Ein Sonnentag! Viele genießen diesen Tag auf guten Wegen. Etwas fern glitzert die Seefläche und dahinter leuchten im Sonnendunst die Schneeberge. Es ist ein schönes Land und ein reiches Land. Reich durch das Obst. Eine Reihe neben der anderen bis in weite Ferne ziehen sich die Obstbäume hin. Hagelnetze glänzen wie riesige flache Hallen im Sonnenlicht. Natur, aber nicht ursprünglich. Unter uns das Band der Bundesstrasse. Für die Brotzeit oben auf einem Hügel suchen wir uns einen Platz weiter zurück um den Autolärm zu mildern. Gerdis Brotzeit schmeckt wie immer. Diese schöne Sicht über die vielen Hügel und die strahlende Seefläche. Am Horizont zeigen sich nur schwach und bläulich-weiß die hohen Berge. Immer wieder vergleiche ich diese Heimat-Landschaft mit der flachen Schärengegend der nördlichen Ostsee, die wir so lange durchsegelt haben. Beide Landschaften sind schön, jede auf ihre Art.

Noch eine kleine Skitour

Enormer Autoverkehr. Man sollte an freien Tagen die Straßen und Berge den Werktä     tigen überlassen.

Heute letzter Tag ohne Niederschlag. Die Sonne versteckt sich schon hinter einer dunklen Wolkendecke. Vom Jägerstüble, dem letzten Haus in Oberdamüls ziehen wir unsere Spuren hoch. Hunderte waren in den letzten Tagen schon oben. Entsprechend verfahren sind die Hänge. Und was für ein Bruchharsch! Aber drüben am Portlakopf müssen die Hänge in den vergangenen sonniger Tagen immer im Schatten gelegen haben. Pulverschnee müsste dort liegen.

Zwei von uns fahren nun ab. Wir zwei anderen queren in Richtung Grat zum Portlakopf. Ein ziemlich scharfer Schneegrat, er sah aus der Entfernung einladender aus. Wir tragen die Ski über die Schneehügelchen und machen am anderen Gratende Brotzeit. Jetzt können wir im lockeren, aber auch zerfahrenen Pulverschnee abfahren. Nicht ganz einfach, der steile Hang. Es fehlt noch Schnee. Viele Büsche zwingen zu scharfen Kehren. Besser als die Bruchharschseite ist der Schattenhang allemal.

Natürlich lassen wir uns dann im Jägerstble ein kleines Mittagessen schmecken. Der freundliche Wirt ließ uns ja auch auf seinem Parkplatz parken.

 

Mit Ski aufs Hochälpele, immer gut für den Anfang

Noch vor Weihnachten: Unsere erste Skitour in diesem neuen Winter: Wie üblich taut der Schnee vor dem Christfest. Föhn, 17 Grad. Wir steigen vom Bödele auf. Es sind nicht mal 400 Höhenmeter. Die Lifte stehen und uns begegnet nur drei Leute im Aufstieg. Es geht sich gut auf dem geplätteten Schnee wo sonst Abfahrer ihre schnellen Kurven ziehen.

Oben am Grat biegen sich die Baumspitzen. Der Wetterbericht warnt vor Sturmböen. Wir laufen aber auf der ruhigen Leeseite und schauen immer wieder ins Tal. Bis zum Horizont reicht die glasklare Sicht. Sogar der weit entfernte Untersee zeigt sich. Glatte, hohe Wolken öffnen nur gelegentlich ein Loch, dann eilt ein Sonnenfleck über die Gegend unter uns.

In der Hochälpele-Hütte ein paar Meter unter dem Gipfel gibts wie immer die Speckknödelsuppe. Wir sind die einzigen Gäste in dieser angenehmen Hütte. Über die Jahre hat sich hier oben wenig geändert. Wie immer weht die rot-weiße Metallfahne am Gipfel. Nur der Weg, der hier vorbei führt hat hat eine ausführliche Beschreibung auf einer Metalltafel erhalten. Und die Hütte bezieht den Strom seit einigen Jahren über Sonnenzellen. Drinnen hängen immer noch die alten Bambusstöcke und die antiken Holzski an der Wand. Beständigkeit kann sehr angenehm sein.

Wir machen uns zur Abfahrt auf, umfahren den Gipfel und haben das gesamte Skigelände für uns.

Nochmal eine kleine Skitour

Hoch über dem Rheintal, auf kurvenreichem Sträßchen zu erreichen liegt das Skihaus Malbun. Der Parkplatz ist schon gut gefüllt an diesem sonnigen Mittwoch. Wir nehmen die weniger begangene Aufstiegsspur an der Schattenseite. Bis etwa 2000 Höhenmeter steigen wir auf, dann fahren wir ab bevor die Sonne den lockeren Pulverschnee zerstört. Eine ausführliche Brotzeit machen wir weiter unten.

Vielleicht ist damit meine Skitourensaison für diese Saison abgeschlossen. Es gibt noch einiges an unserem Schiff EOS zu erledigen bevor wir mit ihm zu unserer Nordlandreise aufbrechen.

Eine kleine Skitour

Zum Hochälpele ists nicht weit zu fahren. Der Berg selbst ist eher bei Abfahrern als „Schneeloch“ beliebt. Aber er bietet für uns ganz oben ein gemütliches kleines Wirtshaus. Da denken wir sofort an die Speckknödelsuppe. Die gibts hier schon „immer“.

Wir starten in Schwarzenberg, das Vorarlberger Dorf mit den schönen, alten Häusern. Noch liegt genügend Schnee, aber ganz unten nicht mehr lange. Ausnahmsweise arbeiten wir uns die Piste hoch. Es kommen uns nur wenige Skifahrer entgegen. Ziemlich steil stellenweise, aber die Steigfelle greifen gut. Weit reicht der Blick zu den Bregenzerwald- und den Allgäuer Bergen. In der Hütte neben dem Gipfel dann die Speckknödelsuppe und den gespritzten Most. Und wer kommt uns entgegen? Tourenfreund Dieter, diesmal ohne das grüngelbe Fatbike! Statt dessen mit Schneeschuhen.

Erstaunlich griffig ist der Schnee bei der Abfahrt im Tiefschnee. Weiter unten wechseln wir auf die Piste. Locker und fast kraftlos lässt sich der Schnee schieben. Schön sieht der Ort mit seiner Kirche in der Mitte von etwas oberhalb aus. Direkt im Zentrum gegenüber der Kirche schnallen wir unsere Ski ab.