Sonnentage im Bregenzerwald

Unser Wanderfreund hat Geburtstag und zwei andere fast mit ihm. Wir sind auf eine Hütte im Bregenzerwald eingeladen. Wir sitzen beieinander, essen, zeigen Bilder vergangener Berg- und Skitouren. Höhepunkte sind aber drei Wanderungen.

Die erste führt uns in großer Runde etwas in die Höhe, vorbei an Almen und wieder zurück zur Hütte. Auf der Ochsenhofalpe schildert uns ein Bauer sein arbeitsreiches Leben dort oben auf den Sommerweiden. Weiter unten im Eggatsbergvorsäss kommen wir ins Gespräch mit einer Bäurin. Aus einem Holzkasten verkauft sie Käse von hier im Ort. Alles auf Treu und Glauben. Geld in den Kasten, Käse rausnehmen. Völlig überraschend schenkt sie uns ein ordentliches Stück. Ein Teil davon essen wir als Spazierbrotzeit. Unser Geburtstagskind hat einen großen Topf Gulaschsuppe mitgebracht. Bier und Wein runden den Abend ab.

Am zweiten Tag sollte es nur auf den Tristenkopf gehen, etwas über 1700 m hoch, 700m hochlaufen. Der steile, feuchte Weg mit den hohen Tritten erscheint manchen für den Rückweg doch zu gefährlich. So wandern wir nach einer Brotzeit auf dem Gipfel auf guten Pfaden und Wegen rüber zur Niederen und fahren mit der Sesselbahn nach Andelsbuch runter. Der Bus nach Egg hat starke Verspätung und so ist der letzte Bus von dort nach Schetteregg schon weg. Also gehen wir etwas früher zum Abendessen ins China-Restaurant. Buffet sehr gut! Fingerübungen mit Stäbchen. Aber wie heimkommen? Kurzerhand fährt ein Mitarbeiter zwei von uns nach Schetteregg. Wir folgen dann im eigenen, runter geholten Auto später. Freundliche Leute!

Letzter Tag, kleine Wanderung aufs Hochälpele mit kurzem Umweg zur Talstation in Andelsbuch. Ein Paar Wanderstöcke von uns blieben im Berghaus auf der Niederen zurück. Ein Anruf dort: Die Wirtin bringt die Stöcke zur Seilbahn. Unten nehmen wir sie in Empfang. Auf dem Hochälpele gibts die gute Speckknödelsuppe. Unser Freund von Kirchen und Kapellen führt uns zur Kapelle beim Anwesen Hämmerle. Zu guten Zeiten hat der Unternehmer inmitten seiner Länderei eine nette Kapelle erstellen lassen. Der Erbe, der jetzt dort oben wohnt, holt den mächtigen Schlüssel und erläutert uns Entstehung, Bauart und Inventar. Wieder so ein freundlicher Zeitgenosse. Noch ein kleiner Abstieg und am Bödele-Parkplatz endet unsere gemeinsame Zeit. Danke den Spendern, es war wirklich schön!

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