Drei schöne Segeltage

Joachim und ich starten am Freitag. Ganz leichter, aber beständiger Wind bringt uns zum Ankerplatz hinter der Mainau. Nahezu alles mit Wind. Der kleine Trimaran hat seinen Stammplatz am Ufer auch schon eingenommen. Immer wenn wir kommen ist er auch da. Im rötlichen Abendlicht leuchten die Berge zwischen der Insel Mainau und dem Festland. Am Samstag fahren wir noch ein paar Kilometer weiter nach Wallhausen zum Tanken und gleich wieder zurück. Auf der Flachstelle vor dem Kippenhorn haben wir noch nie geankert. Der Platz ist auch nur bei Nordwinden geschützt. Für die kommende Nacht sagen die Wetterberichte schwachen Nordwind voraus. Es wird ein friedlicher Abend mit rotem Sonnenuntergang und Vogelgesang. Natürlich ankert hier niemand. Auch der Morgen startet klar. Wir haben einen schönen Ankerplatz mit gutem Sandgrund entdeckt. Die neuen Quagga-Muscheln haben sich in großer Zahl an die Ankerkette gekrallt. Mit dem Schrubber am Stiel streifen wir sie zurück ins Wasser. Der Wind nimmt ständig zu. EOS legt sich kräftig über. Im Laufe der Zeit reffen wir immer mehr und stellen fest, das sie auch mit dieser kleinen Segelfläche Höchstgeschwindigkeit läuft, dabei aber viel weniger Ruderkraft nötig ist. Diese sanfte Segelei ist mir lieber als das Dahinrasen mit starker Schräglage. Es belastet Schiff und Steuerleute. Wir segeln noch bis Langenargen und dann wieder zurück nach Friedrichshafen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s