Über der Argen

Eis schützt vor Kälte (Copy)Bauern erwarten Nachtfrost (Copy)An der Argen bei Schlosswald (Copy)Veilchenzeit (Copy)Unten die ArgenAm Weg (Copy)Brotzeit (Copy)Abwärts zur Argen (Copy)Frühling (Copy)Am Langensee (Copy)

Sonne, aber ein eiskalter, starker Ostwind bläst. Die Obstbauern haben Angst davor. Er könnte die neuen Blüten zerstören. Sie beregnen ihre Obstfelder damit sichBlättchen und Blüten mit Eis überziehen. Wärme wird durchs kristallisieren erzeugt. Unglaublich, aber es wirkt. Wir staunen. Schön windet sich der Weg über der Argen entlang. Wir haben immer das angenehme Wasserrauschen im Ohr. Ein feines Tal, vorbei an einem ehemaligen großen Hangrutsch, an abgelegenen, schönen Höfen, an Streuobstwiesen und leeren Hopfenfeldern und durch schütteren, vom letzten Sturm etwas zerrupften Fichtenwald. Beim Weiler Blumegg verlassen wir das Argental und laufen hoch über dem Tal zurück. Am Hof Reisenbronn machen wir auf einer sonnigen und windstillen Bank Brotzeit. Brote, Radieschen, Gurken, Erdnüsse, Schokolade und ein Schnäpschen. Schmeckt gut. Ziemlich steil führt der Pfad wieder abwärts zur Argen.

Der moderne Wanderer faltet keine Papierkarte mehr auf. Er sieht seinen Standort, den Wegverlauf und alles drumherum deutlich auf der Smartphone-App. Viel einfacher als früher (solange die Technik keinen Streich spielt).

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