Zwischenhoch

Heute sagen die Wetterberichte ein Zwischenhoch voraus. Aber ein Wolkendeckel hüllt die hohen Gipfel ein. Der Starkwind der vergangenen Nacht hat kaum noch Kraft. Wegen Lawinengefahr wählen wir den bewaldeten und etwas im Windschatten liegenden Burstkopf.

Überraschend tiefer, lockerer Pulverschnee liegt in diesem „Schneeloch Balderschwang“. Es geht angenehm hoch. Frühaufsteher haben uns die Spurarbeit abgenommen und eine angenehme Spur vorbereitet. Oben am Gipfel mit dem alten Marterl und im Schatten des nahen Feuerstätterkopfs machen wir Brotzeit. Der Wind hat sich inzwischen vollkommen gelegt. Drüben auf der anderen Talseite eilen die Skifahrer ameisenklein auf der Piste zu Tal. Unten am Lift stauts sich. Wir schwingen auf wunderbaren steilen Hängen abwärts. Es geht ganz leicht auf dem lockeren Pulverschnee.

Irgendwo gibts fast auf jeder Tour eine Schlüsselstelle. Hier ist’s ein Kilometer eng gewachsener Wald. Das erfordert statt weiten Schwüngen ganz enge, gelegentlich sogar Kehren aus dem Stand. Ein gefallener riesiger Baum und zum Schluss noch ein Bächlein wollen uns aufhalten.

Schön, dass wir die Heimfahrt in einem kleinen Café unterbrechen. Das gehört dazu.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s