Wegen Sicherheit keine Genusstour

Zwei Abfahrten stehen zur Auswahl: Die ,aus unserer Sicht risikoreichere im steilen Tälchen mit Hängen über 40 Grad an der Seite, die andere flach aber lawinensicher. Wir wählen die zweite für die Abfahrt, weil Sicherheit Priorität hat. Der obere Hang lässt uns herrlich im tiefen, lockeren Schnee schwingen. Dann wird der Hang flacher und wir  müssen oft die gerade Abfahrtslinie wählen. Und ab Pirigen, dem schönen Gasthaus können wir entweder den flachen Forstweg wählen oder die steile schmale Aufstiegsspur im Wald. Erst wählen wir die flache, tief verschneite Strasse und laufen auf Ski abwärts statt fahren. Dann tragen wir die Ski ein kurzes Stück durch dichten Wald ab und laufen zu Fuß die steile, schmale Aufstiegsspur abwärts. Irgendwie ist das auch nicht gut. Wir lösen die Fixierung der Bindungen und folgen den vielen Kurven der Strasse. Die Zwangshaltung beim abwärts laufen fordert ganz andere Muskeln, die arg schmerzen und bei mir immer wieder Pausen fordern.

Um 17 Uhr kommen wir endlich unten in Langwies an. Draußen waren wir, aber eine geplante Genusstur wurde es nicht. Aber der Saure Schweizer Most im kleinen Beizli, der schmeckt bestens.

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